eXnet® | das eXperten-netzwerk

eXnet® ist ein interdisziplinäres Netzwerk unabhängiger, eng miteinander kooperierender Experten in den Fachbereichen Sanierung/Restrukturierung, Transaktionsberatung, Wirtschaftsprüfung sowie Steuern und Recht.

Das gemeinsame Ziel unserer themenübergreifenden Arbeit ist es, mittelständischen Firmen im Zuge wichtiger unternehmerischer Entscheidungen mit einem hohen Qualitätsanspruch zu betreuen.

Ein von Vertrauen, Offenheit und Integrität geprägtes Mandantenverhältnis bildet die Grundlage für beratende Dienstleistungen, die sich unmittelbar an den Zielen und Erwartungen unserer Kunden orientieren.

Schildern Sie uns bitte hier kurz Ihr Anliegen. Wir setzen uns danach umgehend mit Ihnen in Verbindung.

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Wir sind für Sie vor Ort:

Dresden

WP Holger Kunz

Löbtauer Straße 44, 01159 Dresden

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Chemnitz

WP Daniel W. Flade

Kaßbergstraße 24, 09112 Chemnitz

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Chemnitz

StB Jens Aurich

Kaßbergstraße 24, 09112 Chemnitz

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»Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.«

– Henry Ford

Neuigkeiten

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass unser Partner Daniel W. Flade seit Februar persönliches Mitglied der Gesellschaft für Restrukturierung TMA Deutschland e.V. (NextGen) ist.

Die TMA Deutschland ist der deutsche Ableger der international renommiertesten Vereinigung von Sanierern und Restrukturieren, der Turnaround Management Association, Chicago. Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, in dem Bereich der Unternehmensrestrukturierung und –sanierung sowie der sanierenden Unternehmensinsolvenzen in der Bundesrepublik Deutschland unterstützend tätig zu werden und die internationale Zusammenarbeit ihrer Mitglieder sowie deren Fortbildung zu fördern. Mitglieder können nur natürliche Personen werden, die über profunde Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Restrukturierung verfügen – diese müssen aus dem Mitgliederkreis vor der Aufnahme von Bürgen bestätigt werden.

Die NexGen ist innerhalb der TMA Deutschland der Zirkel an „jungen“ Persönlichkeiten aus der Restrukturierungsszene und beschränkt sich auf die Altersgruppe bis 40 Jahre.

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Insolvenzanfechtungen zwischen verbundenen Unternehmen beschäftigen seit langer Zeit die Gerichte. Der BGH befasste sich in einem weiteren Urteil aus dem Juni 2019 (IX ZR 167/18) mit wichtigen Fragen des Anfechtungsrechts. Das Gericht lieferte dabei insbesondere bedeutende Erkenntnisse für den Umfang des Anfechtungsrisikos in einem Gesellschafterdarlehensverhältnis mit taggleichen Hin- und Herzahlungen. Das Urteil kann Auswirkungen auf die Praxis von Cash Pools haben und ist dadurch zugleich von erheblicher Bedeutung im Kontext von M&A Transaktionen.

Der Sachverhalt In dem entschiedenen Fall bestand zwischen einer AG und ihrer Alleinaktionärin eine kontokorrentähnliche Rahmenvereinbarung über die Gewährung von Darlehen. Auf dieser Grundlage erhielt die AG mehrmals täglich sechsstellige Geldbeträge. Ihrerseits überwies die AG regelmäßig im Hinblick auf die erhaltenen Gelder erhebliche Beträge zzgl. Zinsen an ihre Aktionärin zurück. Die Dauer der jeweiligen Geldüberlassungen betrug überwiegend zwischen 40 und 94 Tagen. In der Doppelinsolvenz von AG und Alleinaktionärin macht der Insolvenzverwalter der AG einen Insolvenzanfechtungsanspruch in Höhe der Summe aller im Jahr vor Insolvenzantragstellung getätigten Rückzahlungen geltend. Hiergegen erhebt der Beklagte in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter der Aktionärin die Einrede der Anfechtbarkeit der ausgereichten Darlehen (§§ 143 Abs. 1, 146 Abs. 2 InsO).

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