eXnet® | das eXperten-netzwerk

eXnet® ist ein interdisziplinäres Netzwerk unabhängiger, eng miteinander kooperierender Experten in den Fachbereichen Sanierung/Restrukturierung, Transaktionsberatung, Wirtschaftsprüfung sowie Steuern und Recht.

Das gemeinsame Ziel unserer themenübergreifenden Arbeit ist es, mittelständischen Firmen im Zuge wichtiger unternehmerischer Entscheidungen mit einem hohen Qualitätsanspruch zu betreuen.

Ein von Vertrauen, Offenheit und Integrität geprägtes Mandantenverhältnis bildet die Grundlage für beratende Dienstleistungen, die sich unmittelbar an den Zielen und Erwartungen unserer Kunden orientieren.

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»Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.«

– Henry Ford

Neuigkeiten

Im April 2019 hat das BMF den langerwarteten Entwurf eines Forschungszulagengesetzes (FZulG) zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung veröffentlicht. Die steuerliche Forschungsförderung umfasst ein geschätztes Jahresbudget von anfänglich 1,1 Mrd. Euro pro Jahr und soll ab 2020 für alle Unternehmen offen sein, allerdings mit einer maximalen Fördersumme von 500.000 Euro pro Unternehmen und Jahr.

Das FZulG lehnt sich konzeptionell an die Investitionszulage an, die bis Ende 2013 für Investitionen in den neuen Bundesländern gewährt wurde. Anspruchsberechtigt sind alle unbeschränkt und beschränkt Steuerpflichtigen im Sinne des Einkommensteuergesetzes und des Körperschaftsteuergesetzes. Begünstigt sind Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den FuE-Definitionen nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung der EU bzw. dem sogenannten Frascati-Handbuch der OECD entsprechen.

Förderfähig sind für diese FuE-Vorhaben anfallende, dem Lohnsteuerabzug unterliegende Personalaufwendungen. Sie werden mit einer Forschungszulage i.H.v. 25 Prozent auf den Arbeitnehmerbruttolohn zzgl. (pauschalisierter) Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung gefördert.

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An einer GmbH waren die Klägerin und der Beklagte jeweils zu 50 % beteiligt. Nach Meinungsverschiedenheiten zwischen den Gesellschaftern sollte das Joint Venture durch Verkauf der von der Beklagten gehaltenen Geschäftsanteile an die Klägerin beendet werden. Zur Bestimmung des Kaufpreises beauftragte die Klägerin eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, welche der GmbH einen Wert von ca. EUR 8 Mio. bescheinigte. Dementsprechend verkaufte und übertrug die Beklagte ihre 50%-Beteiligung für ca. EUR 4 Mio. an die Klägerin.

Der Kaufvertrag enthielt übliche Garantien; gesetzliche Gewährleistungsansprüche wurden – sofern gesetzlich zulässig – vertraglich ausgeschlossen. In der Folgezeit stellte die Klägerin fest, dass die GmbH überschuldet und insolvenzreif und die gekauften Geschäftsanteile der Beklagten faktisch wertlos waren. Die Klägerin verlangte von der Beklagten Rückzahlung des gesamten Kaufpreises. Sie stützte ihre Klage auf Ansprüche auf Vertragsanpassung wegen Störung der Geschäftsgrundlage sowie hilfsweise auf Gewährleistungsansprüche.

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